Veteranen und Soldatenverein Frieding Widdersberg e.V.
28. Okt. 1858: Gründung des Veteranen- und Soldatenverein Andechs, 1. Vorsitzender wurde Dominikus Westermayr, ein Lehrer aus Frieding
19. Mai 1922:
gründeten die Friedinger Kameraden einen eigenen Verein mit dem Ziel ein Kriegerdenkmal in Frieding zu errichten und eine Vereinsfahne zu beschaffen. .
03. Dez. 1922. : Weihe der kunstvoll gestickten Vereinsfahne durch Hw. Herrn Pfarrer Joh. Baptist Kasper. Am gleichen Tag wurde das Kriegerdenkmal in Frieding enthüllt und ebenfalls durch den Ortspfarrer gesegnet.
06. Juli 1939 war die letzte große Veranstaltung, die große Geburtstagsfeier zum Neunzigsten von Jakob Neumeier (Hurtjager).
1939 bis 1945 war eine staatlich verordnete Vereinsruhe – Unterlagen dazu existieren nicht
März 1949: Erweiterung und Umgestaltung des Kriegerdenkmals von Frieding mit 2 neuen Gedenksteinen für die Gefallenen des 2. Weltkrieges von 1939 bis 1945
11. Dez. 1955: Wiedergründung des Vereins nach den Kriegsjahren (1939-1945) als Krieger- und Soldatenkameradschaft Frieding und Widdersberg. 1. Vorstand war damals Erhard Fersch.
14. April 1958: Rücktritt von Erhard Fersch – Neuwahl von Ludwig Strobl zum 1. Vorstand
11. Mai 1962: 40-jähriges Gründungsfest im kleinen Rahmen mit dem Schirmherrn und 1. Bürgermeister Johann Bichler
15. April 1964: Rücktritt von Ludwig Strobl und Wiederwahl von Erhard Fersch zum 1. Vorstand. Bis 1974 wurden Kriegerjahrtage und ein anschließender Ball unter Führung von Erhard Fersch abgehalten.
05. September 1974: Tod des 1. Vorsitzenden Erhard Fersch
05. April 1975: Wahl von Ludwig Painhofer zum 1. Vorstand ein halbes Jahr nach dem Tod von Erhard Fersch. In diesem Jahr wurde der 1. Vereinsausflug geplant.
11. Dez. 1982: 60-jähriges Gründungsfest im Vereinsheim. Schirmherr bei diesem Fest war der nach Eingemeindung der 1. Bürgermeister der Gemeinde Andechs - Ludwig Mörtl.
28. Febr.1983: Der Verein wird vom Krieger-und Soldatenverein in den Veteranen- und Soldatenverein Frieding-Widdersberg e.V. umbenannt und in das Vereinsregister eingetragen.
15. Nov. 1998: 75-Jahr-Feier beim Oberen Wirt in Frieding. Schirmherr bei diesem Fest war der 1. Bürgermeister Karl Roth.
24. Okt. 2003 Dr. Wolfgang Kleih löst Ludwig Painhofer nach 28 Jahren als 1. Vorstand ab.
23. April 2004: Ernennung des Ehrenmitglieds Ludwig Painhofer zum Ehrenvorsitzenden in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Er hat den Verein in hervorragender Weise geführt, hat sich für die Kirchenrenovierung eingesetzt, hat 27 Vereinsausflüge organisiert und hat die Vereinsfahne restauriert. Er hat sich immer außergewöhnlich engagiert. 29. April 2010: Überraschender Tod des 1. Vorsitzenden Dr. Wolfgang Kleih. Er führte die Halbtagesausflüge ein, kümmerte sich um die Neugestaltung des Kriegerdenkmals bei der Dorferneuerung und unterstützte den Bau des neuen Leichenhauses mit dem neuen Fahnenraum. Bis zur Neuwahl leiteten Peter Eberl und Marinus Link die Vereinsgeschäfte gemeinsam. 19. Okt. 2012: Wahl von Peter Eberl zum 1. Vorsitzenden. Mit der neuen Vorstandschaft und insgesamt 19 neuen Mitgliedern ist der Verein wieder gut aufgestellt.
24.11.2012: 90-jähriges Gründungsfest im Vereinsheim „Erwin-Rauscher-Haus“. Schirmherrin war die 1. Bürgermeisterin Anna E. Neppel. Mit ihrem Beitritt zum Verein an diesem Festtag ist Anneliese die 1. Frau im Verein.
Marinus Link wurde für seine außergewöhnliche Treue und Unterstützung unseres Vereins zum Ehrenmitglied ernannt.
Ehrung der Kriegsteilnehmer aus Frieding und Widdersberg.
19. Nov. 2022 100-jähriges Gründungsfest im Vereinsheim „Erwin-Rauscher-Haus“. Schirmherr ist der 1. Bürgermeister Georg Scheitz. Für das Fest wurde eine Festschrift "100 Jahre Veteranen- u. Soldatenverein Frieding Widdersberg" erstellt und an alle Haushalte kostenlos verteilt. Für das Jubiläum wurde ebenso ein Film mit "Bilder aus 100 Jahre Friedinger Geschichte" zusammengestellt und präsentiert.
Georg Zerhoch wurde für seine langjährigen Verdienste als Kanonier zum Ehrenmitglied ernannt.
Das Ziel des Vereins
ist es, dafür zu sorgen, dass die Vergangenheit nicht vergessen und
zur Geschichte wird. Eine Erweiterung der Kriegerdenkmäler darf es
nie mehr geben. Das Vereinsleben im Dorf hat Tradition. Die Fahne
des Vereins ist bei Fest- und Feierlichkeiten immer dabei.